Schön, dass Sie hier sind.

Vielleicht sind Sie mit einem ganz konkreten Anliegen auf meine Seite gekommen. Vielleicht schauen Sie sich aber auch erst einmal um, weil Sie merken, dass Sie etwas beschäftigt oder sich etwas verändern soll.

Nicht immer lässt sich sofort benennen, was eigentlich los ist. Manchmal ist da zunächst nur das Gefühl: So wie es gerade ist, soll es nicht bleiben. Vielleicht wissen Sie längst, was Sie belastet. Vielleicht können Sie es noch gar nicht richtig benennen.

In meiner psychologischen Beratung und im Coaching in Bonn biete ich Ihnen einen Ort, an dem Sie aussprechen dürfen, was Sie beschäftigt – ohne Bewertung und ohne bereits wissen zu müssen, wie es weitergeht.

Gemeinsam schauen wir genauer hin. Nicht, um Ihnen zu sagen, was richtig oder falsch ist, sondern damit Sie sich selbst, Ihre Situation und vielleicht auch Ihre eigenen Muster besser verstehen können.

Denn manchmal entsteht aus einem neuen Blick auf das, was ist, auch ein neuer Blick auf das, was möglich ist.

familybusiness-coach - Stefanie Ottenberg - Coaching - Familie und Beruf

Vielleicht ist gerade einfach alles zu viel.

 

Beruf, Familie, Partnerschaft, Kinder, Verpflichtungen und die eigenen Ansprüche – manchmal ist es nicht die eine große Krise, sondern die Summe aus vielen Dingen.

Nach außen funktioniert vielleicht noch alles. Aber Sie merken, dass Ihre eigenen Bedürfnisse immer weiter in den Hintergrund geraten oder Ihnen schlicht die Kraft fehlt, sich auch noch mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Nicht immer braucht es sofort eine Lösung. Manchmal braucht es zunächst einen Ort, an dem Sie sortieren können, was gerade so viel geworden ist und wie Sie aus dieser Spirale wieder herausfinden.

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Wenn sich etwas in Ihrem Leben verändert

Nicht immer verläuft unser Leben so, wie wir es uns vorgestellt haben.

Manchmal stehen wir vor Veränderungen, die wir nicht beeinflussen können. Manchmal sind wir selbst diejenigen, die etwas verändern möchten.

Was bisher vertraut war und Sicherheit gegeben hat, fühlt sich plötzlich fremd an. Oder wir merken, dass uns etwas fehlt, obwohl wir eigentlich alles haben, was wir uns einmal gewünscht haben.

Das kann verunsichern. Zweifel aufkommen lassen. Und manchmal auch die Frage, ob wir den Mut haben, etwas anders zu machen.

Nicht jede Veränderung braucht sofort eine Entscheidung. Manchmal braucht es zunächst die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu sortieren.

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Muster verstehen – Veränderung ermöglichen

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Muster. Manche davon entstehen früh und hatten einmal einen guten Grund: Sie haben uns geschützt, Sicherheit gegeben oder uns geholfen, mit bestimmten Situationen umzugehen.

Doch wir verändern uns. Was einmal hilfreich war, kann uns heute begrenzen.

Heute passen wir nicht mehr hinein. Wir sind gewachsen, unser Muster aber nicht.

Wenn wir verstehen, was uns bisher geleitet hat, können neue Perspektiven entstehen – und vielleicht auch neue Wege.

Wenn es dem eigenen Kind nicht gut geht

Wenn es dem eigenen Kind nicht gut geht, geraten auch wir Eltern an unsere Grenzen. Wir möchten helfen, auffangen und Lösungen finden – und erleben gleichzeitig vielleicht Hilflosigkeit, Sorge oder das Gefühl, unser Kind nicht mehr richtig erreichen zu können.

In solchen Situationen brauchen nicht nur Kinder Unterstützung. Auch Eltern dürfen und müssen einen Ort haben, an dem Sorgen, Ängste und Unsicherheiten ausgesprochen werden dürfen.

Diesen Ort biete ich Ihnen an.

Denn wenn Eltern selbst wieder mehr Sicherheit und Orientierung finden, können sie auch für ihr Kind wieder spürbar der sichere Hafen sein, den es gerade braucht.

Meine Arbeitsweise

Ich glaube nicht an fertige Antworten.

Ich stelle Fragen, mache auf Zusammenhänge aufmerksam und gebe Impulse, die einen neuen Blickwinkel ermöglichen können – damit Sie selbst besser verstehen können, was hinter dem steht, was Sie heute beschäftigt.

Dabei sage ich Ihnen nicht, was richtig oder falsch ist. Es ist wichtig, dass Sie sich dabei nicht bewertet fühlen, sondern gehört und ernst genommen.

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Psychologische Beratung & Coaching

Ich bin Stefanie Ottenberg.

Nach über 15 Jahren im Vertrieb und unterschiedlichen persönlichen wie beruflichen Lebensphasen habe ich mich intensiv mit der Frage beschäftigt, was Menschen hilft, sich selbst und ihre Situation besser zu verstehen.

Meine zweijährige Ausbildung zum Coach habe ich Ende 2023 abgeschlossen. Seit Herbst 2024 absolviere ich zusätzlich ein Fernstudium zur psychologischen Beraterin.

Auch meine mehrjährige Arbeit mit Jugendlichen im Rahmen der beruflichen Orientierung hat meinen Blick darauf geprägt, wie unterschiedlich Menschen ihren eigenen Weg finden – und wie wichtig es sein kann, dabei nicht vorschnell bewertet zu werden.

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Transparenz ist mir wichtig

Meine psychologische Beratung und mein Coaching ersetzen keine Therapie.

Wenn sich im Laufe unserer Gespräche zeigt, dass eine therapeutische oder medizinische Behandlung notwendig oder sinnvoll ist, spreche ich dies offen mit Ihnen an. Bei Bedarf unterstütze ich Sie dabei, eine geeignete Anlaufstelle zu finden.

Über mich

Ich glaube nicht daran, dass jemand anderes die Lösung für unser Leben kennt.

Aber ich glaube daran, dass es manchmal einen Menschen braucht, der die richtigen Fragen stellt. Der zuhört, ohne zu bewerten. Der dabei hilft, einen anderen Blick auf das zu werfen, was sich gerade festgefahren anfühlt.

Vielleicht beschreibt das ganz gut, warum ich heute als Coach und psychologische Beraterin arbeite.

Ich sehe mich als Lösungsfinderin: Ich gebe nicht vor, welcher Weg der richtige ist. Ich unterstütze Sie dabei, neue Perspektiven auszuprobieren, Zusammenhänge anders zu betrachten und daraus Ihren eigenen Weg zu entwickeln.

Mein Weg hierher

Mein eigener beruflicher Weg verlief nicht geradlinig. Viele Jahre habe ich im Vertrieb eines großen Unternehmens gearbeitet. Dann kamen andere Lebensphasen, neue Prioritäten und irgendwann auch die Frage: Was möchte ich eigentlich wirklich tun?

2022 begann ich eine zweijährige Ausbildung zum Coach, die ich Ende 2023 abgeschlossen habe. Seit Ende 2024 absolviere ich zusätzlich ein Fernstudium zur psychologischen Beraterin.

Dabei bringe ich nicht nur meine Ausbildungen mit in meine Arbeit.

Ich kenne Veränderung, Trennung und Neubeginn auch aus meinem eigenen Leben. Ich bin Mutter von zwei Kindern, durch meinen Mann gehören zwei weitere Kinder zu unserer Familie. Ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung, dass Beziehungen und Familie wunderschön sein können – und gleichzeitig manchmal ziemlich herausfordernd.

Und ich kenne auch die andere Seite: selbst an einen Punkt zu kommen, an dem es hilfreich ist, sich Unterstützung zu holen. Eigene Erfahrungen mit Coaching und Therapie haben meinen Blick darauf geprägt, wie wertvoll es sein kann, wenn jemand von außen dabei hilft, die eigenen Gedanken zu sortieren und Zusammenhänge besser zu verstehen.

Was mich die Arbeit mit Jugendlichen und Eltern gelehrt hat

In den vergangenen sechs Jahren habe ich außerdem regelmäßig das nordrhein-westfälische Berufsorientierungsprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) begleitet und die Durchführung an weiterführenden Schulen in Bad Honnef und Königswinter geleitet.

Gemeinsam mit meinem Team habe ich Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen einen Tag lang bei unterschiedlichen Gruppenaufgaben begleitet. Dabei ging es darum, individuelle Stärken zu erkennen und den Jugendlichen anschließend mögliche berufliche Richtungen aufzuzeigen.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir jedoch die anschließenden Einzelgespräche mit den Jugendlichen und ihren Eltern.

Dabei ist mir immer wieder begegnet, wie groß die Unsicherheit von Eltern sein kann, wenn sie merken, dass ihr Kind Unterstützung braucht und sie selbst nicht wissen, was der richtige nächste Schritt ist.

Eltern möchten ihre Kinder begleiten, schützen und ihnen Halt geben. Aber auch Eltern können an ihre Grenzen kommen. Gerade dann kann ein Blick von außen helfen – nicht, um ihnen zu sagen, was sie falsch machen, sondern um gemeinsam herauszufinden, was ihr Kind und was sie als Familie gerade brauchen könnten.

Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, Eltern und Familien einen Raum zu geben, in dem auch ihre Fragen, Sorgen und Unsicherheiten Platz haben dürfen.

Was Sie von mir erwarten können

Ich werde Ihnen nicht sagen, was richtig oder falsch ist.

Ich werde zuhören, nachfragen und manchmal vielleicht auch eine Frage stellen, die unbequem ist. Nicht, um zu bewerten, sondern um gemeinsam genauer hinzusehen.

Denn jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Muster. Sie zu erkennen, braucht Offenheit. Sie zu verstehen, braucht Mut.

Sie werden noch nicht nach einem Gespräch alle Antworten haben. Aber ich wünsche mir für Sie etwas: dass Sie mit mehr Verständnis für sich selbst nach Hause gehen.

Vielleicht beginnt genau hier ein Stück mehr Leichtigkeit.

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Wenn alles zu viel ist

Es gibt nicht immer den einen Grund, warum plötzlich alles zu viel wird.

Oft sind es viele Dinge gleichzeitig.

Der Beruf. Die Familie. Die Partnerschaft. Die Kinder. Der Haushalt. Termine, Entscheidungen und all die kleinen Dinge, an die täglich gedacht werden muss.
Sie kümmern sich, organisieren und versuchen, den Alltag am Laufen zu halten.
Nach außen funktioniert alles wie immer.


Aber – wie geht es Ihnen? Wie fühlen Sie sich? Sind Sie glücklich?

Sie sind schneller erschöpft oder gereizt als früher. Entscheidungen fallen schwerer. Der Kopf kommt kaum noch zur Ruhe.

Und manchmal haben Sie das Gefühl, den ganzen Tag Dinge zu erledigen und trotzdem nie wirklich fertig zu sein.

Man hat so viele Kleinigkeiten vor Augen. Es sind aber nicht die Kleinigkeiten. Es ist die Summe.

Die Verantwortung. Die Erwartungen anderer. Die eigenen Ansprüche. Und das Gefühl, dass bestimmte Dinge eben an Ihnen hängen bleiben.


Und irgendwo dazwischen bleiben Sie selbst auf der Strecke.

Und dann gibt es sich wiederholende Situationen, Konflikte und Entscheidungen, die uns unsere Energie rauben und wir ahnen, das es „wie immer verläuft“.
Es sind Situationen, die sich immer wieder ähnlich anfühlen.

Konflikte, die sich wiederholen. Enttäuschungen in Beziehungen oder Freundschaften. Situationen im Beruf, in denen Sie sich erneut übergangen oder nicht ernst genommen fühlen.

Und irgendwann fragen Sie sich:


„Warum mache ich das schon wieder?“

„Warum passiert mir das immer wieder?“

„Warum werde ich ständig so behandelt?“

Das kann wütend machen. Hilflos. Verzweifelt.

Und irgendwann auch resigniert.

Genau an diesem Punkt lohnt es sich, genauer hinzuschauen.


Hier dürfen Sie erst einmal ankommen. Durchatmen. Und alles aussprechen, was Sie beschäftigt.

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Wenn sich etwas in Ihrem Leben verändert

Manchmal verändert sich unser Leben ganz plötzlich.

Manchmal geschieht es schleichend, über Monate oder Jahre.

Eine Trennung. Der Verlust eines geliebten Menschen. Die Kinder, die langsam ihre eigenen Wege gehen. Veränderungen im Beruf oder innerhalb des Freundeskreises.
Oder eine Entscheidung, die schon lange im Raum steht und irgendwann nicht mehr aufgeschoben werden kann.

Nicht jede Veränderung suchen wir uns selbst aus. Und selbst die, die wir uns lange gewünscht haben, können uns plötzlich vor unerwartete Herausforderungen stellen.

Denn nur weil wir wissen, dass sich etwas verändern muss, bedeutet das noch lange nicht, dass wir wissen, wie es weitergehen soll.

Wenn das Vertraute nicht mehr richtig passt

Es braucht nicht immer ein einschneidendes Ereignis, damit wir beginnen, unser Leben zu hinterfragen.

Manchmal ist es nur ein leises Gefühl.

Der Alltag läuft weiter. Eigentlich ist alles wie immer. Und trotzdem fühlt sich etwas anders an.

Dinge, die früher selbstverständlich waren, machen uns nicht mehr glücklich. Was lange wichtig war, verliert an Bedeutung. Wünsche und Bedürfnisse verändern sich.

Und irgendwann steht da diese Frage:

„Ist das eigentlich noch das Leben, das ich führen möchte?“

Solche Gedanken können verunsichern. Schließlich haben wir uns über viele Jahre etwas aufgebaut, Entscheidungen getroffen und Verantwortung übernommen.

Das alles einfach infrage zu stellen, fällt nicht leicht.

Und manchmal ist da auch die Angst, andere Menschen zu enttäuschen oder etwas zu verlieren, das uns bisher Sicherheit gegeben hat.

Nicht alles muss für immer bleiben

Ich stelle mir unser Leben manchmal wie einen Umzug vor.

Wir packen Dinge in Kartons, die uns über viele Jahre begleitet haben. Manche brauchen wir noch. Andere haben einmal zu uns gehört, passen aber längst nicht mehr in unser heutiges Leben.

Und einiges nehmen wir einfach mit, weil es schon immer da war.

Ähnlich ist es mit unseren Vorstellungen, Erwartungen und Lebensentscheidungen.

Nicht alles, was einmal richtig für uns war, muss es für immer bleiben.

Das bedeutet nicht, dass die Vergangenheit falsch war oder dass wir alles hinter uns lassen müssen.

Manchmal dürfen wir einfach neu überlegen, was wir behalten möchten und wovon wir uns verabschieden können.

Und manchmal wissen wir das noch gar nicht. Auch das gehört zu Veränderungen.

Sie müssen nicht heute wissen, wie das Morgen aussehen soll

Veränderungen brauchen nicht immer sofort eine Entscheidung.

Es darf Unsicherheit geben. Zweifel. Traurigkeit über das, was zurückbleibt. Aber auch Vorfreude auf das, was vielleicht kommt.

Und manchmal darf man sich einfach eingestehen, dass man gerade nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Sie müssen nicht schon wissen, wohin Ihr Weg führt, um sich mit dem zu beschäftigen, was Sie gerade bewegt.

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Wenn Sie sich selbst besser verstehen möchten

Warum bin ich eigentlich so?

Es gibt Situationen, in denen wir uns über uns selbst wundern.

Wir nehmen uns fest vor, beim nächsten Mal anders zu reagieren. Unsere Meinung zu sagen. Grenzen zu setzen. Uns nicht wieder für alles verantwortlich zu fühlen.
Und trotzdem passiert es wieder.

Wir sagen Ja, obwohl wir Nein meinen.

Wir vermeiden einen Konflikt, obwohl uns etwas schon lange beschäftigt.
Wir stellen die Bedürfnisse anderer über unsere eigenen.

Oder reagieren auf eine Kleinigkeit so heftig, dass wir uns hinterher selbst darüber wundern.

„Warum bin ich eigentlich so?“

„Warum fällt es mir so schwer, anders zu reagieren?“

„Und warum mache ich immer wieder dieselben Dinge, obwohl sie mir nicht guttun?“

Solche Fragen können ganz schön anstrengend sein. Besonders dann, wenn wir das Gefühl haben, uns selbst nicht richtig zu verstehen. Und vor allem, wenn man keine neue Idee hat, aus dieser Spirale heraus zu kommen, ohne andere oder sich selbst zu verletzen.

Unsere Muster haben eine Geschichte

Niemand kommt mit fertigen Vorstellungen über sich selbst auf die Welt.

Wir machen Erfahrungen. Wir lernen, wie wir mit anderen Menschen umgehen, was von uns erwartet wird und wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten sollten.

Vieles übernehmen wir, ohne es überhaupt zu bemerken. Anderes entwickeln wir, weil es uns einmal geholfen hat, mit schwierigen Situationen zurechtzukommen. So entstehen im Laufe unseres Lebens Gewohnheiten, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die uns oft über viele Jahre begleiten.

Viele Eigenschaften sind uns so vertraut geworden, dass wir kaum noch darüber nachdenken.

Aber nur weil wir etwas schon immer so gemacht haben, bedeutet das nicht, dass es uns heute noch guttut.

Denn wir verändern uns. Unser Leben verändert sich. Unsere Bedürfnisse verändern sich.

Und manchmal passen die alten Muster einfach nicht mehr zu dem Menschen, der wir heute sind.

Es geht nicht darum, die Vergangenheit zu bewerten oder nach Fehlern zu suchen.
Und schon gar nicht darum, alles an sich verändern zu müssen.

Manchmal ist es bereits eine große Erleichterung, zu verstehen, warum uns bestimmte Dinge so schwerfallen oder weshalb wir in manchen Situationen immer wieder ähnlich reagieren.

Denn was wir verstehen, können wir auch anders betrachten.

Und was wir anders betrachten, eröffnet uns manchmal Möglichkeiten, die wir vorher gar nicht gesehen haben.

Sie müssen nicht jemand anderes werden. Vielleicht geht es zunächst darum, sich selbst ein wenig besser kennenzulernen.

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Elternberatung – Ein sicherer Ankerplatz für Eltern

Eltern möchten für ihre Kinder da sein. Sie auffangen, begleiten, beschützen und ihnen Sicherheit geben. Doch was passiert, wenn man selbst nicht mehr weiß, wie man das schaffen soll?

Wenn es dem eigenen Kind nicht gut geht, wenn Sorgen den Alltag bestimmen oder das Familienleben zunehmend belastend wird, geraten auch wir Eltern an unsere Grenzen. Und manchmal entstehen dabei Gedanken und Gefühle, von denen man glaubt, dass man sie als Mutter oder Vater eigentlich nicht haben dürfte.

Wut. Enttäuschung. Hilflosigkeit. Erschöpfung. Vielleicht auch der Wunsch, einfach einmal nicht verantwortlich sein zu müssen.

Doch wo kann man das sagen?

Innerhalb der Familie ist dafür häufig wenig Raum. Schnell kommen Sätze wie: „Du bist doch die Mutter.“ – „Du bist doch der Vater.“ – „So etwas kannst du doch nicht sagen.“ Und vielleicht verurteilen Sie sich längst selbst für das, was Sie denken oder fühlen.

Doch, Sie dürfen es sagen.

Nicht jeder Gedanke muss schön sein. Nicht jedes Gefühl muss zu dem Bild passen, das wir davon haben, wie eine Mutter oder ein Vater sein sollte. Manchmal muss das, was sich über Wochen, Monate oder sogar Jahre angesammelt hat, zunächst ausgesprochen werden dürfen – an einem Ort, an dem Sie dafür nicht bewertet werden.

Genau dort möchte ich mit Ihnen beginnen.

Es geht zunächst nicht darum, möglichst schnell eine Lösung für Ihr Kind zu finden. Es geht um Sie. Um das, was die Situation mit Ihnen macht, was Sie belastet und vielleicht auch darum, warum bestimmte Situationen oder Verhaltensweisen so starke Gefühle in Ihnen auslösen.

Wenn Gedanken und Gefühle ausgesprochen werden dürfen, können wir anfangen, sie zu sortieren und besser zu verstehen. Vielleicht entdecken wir Erwartungen, Ängste oder eigene Erfahrungen, die dabei eine Rolle spielen. Vielleicht erkennen Sie Muster, die Ihnen bisher gar nicht bewusst waren. Und manchmal entsteht allein dadurch schon etwas mehr Klarheit.

Sie müssen nicht immer der Starke sein

Eltern sollen ihren Kindern Sicherheit geben. Aber auch ein sicherer Hafen braucht einen Ort, an dem er selbst einmal zur Ruhe kommen kann.

Diesen Ort biete ich Ihnen an.

Ich sehe meine Aufgabe zunächst darin, ein sicherer Ankerplatz für Sie als Mutter oder Vater zu sein. Ein Ort, an dem Sie nicht funktionieren müssen, an dem auch unbequeme Gedanken ausgesprochen werden dürfen und an dem wir gemeinsam hinschauen können, ohne vorschnell zu bewerten.

Denn wenn Sie selbst wieder mehr Sicherheit gewinnen, Ihre eigenen Gefühle besser verstehen und neue Perspektiven entwickeln, verändert sich häufig auch die Art, wie Sie Ihrem Kind begegnen.

Sie dürfen Unterstützung brauchen, um wieder der sichere Hafen für Ihr Kind sein zu können.

Dabei arbeite ich in erster Linie mit Ihnen als Elternteil. Ihr Kind muss nicht automatisch Teil der Beratung sein. Sollte es sinnvoll sein, weitere Personen einzubeziehen oder andere Unterstützung hinzuzuziehen, besprechen wir dies gemeinsam und entscheiden die nächsten Schritte in Absprache.

Elternsein bedeutet nicht, immer eine Antwort zu haben. Und es bedeutet auch nicht, immer stark sein zu müssen.

Manchmal beginnt Veränderung damit, dass endlich jemand fragt:

Wie geht es eigentlich Ihnen damit?

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Meine Arbeitsweise

Ein Raum, in dem alles ausgesprochen werden darf.

Ich glaube, dass Ehrlichkeit nur dort entstehen kann, wo sich Menschen sicher fühlen.

Deshalb ist es mir wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem alles ausgesprochen werden darf – auchdas, was vielleicht zum ersten Mal Worte bekommt.

Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell eine Lösung zu finden.
Manchmal braucht es zunächst Raum, um Gedanken zu sortieren, Gefühle zu verstehen und überhauptherauszufinden, was gerade wirklich belastet.

Ich glaube nicht an fertige Antworten.

Ich stelle Fragen, mache auf Zusammenhänge aufmerksam und gebe Impulse, die einen neuenBlickwinkel ermöglichen können – damit Sie selbst verstehen können, was hinter dem steht, was Sieheute beschäftigt.

Dabei sage ich Ihnen nicht, was richtig oder falsch ist.

Sie kennen Ihr eigenes Leben am besten.

Meine Aufgabe sehe ich darin, gemeinsam mit Ihnen genauer hinzuschauen und Dinge sichtbar zumachen, die im Alltag vielleicht keinen Raum bekommen.

Sie bestimmen das Tempo.

Nicht jedes Thema muss sofort auf den Tisch.

Nicht jede Frage muss direkt beantwortet werden.

Sie entscheiden, was Sie erzählen möchten, was wir gemeinsam anschauen und wie tief wir gehen.

Es ist wichtig, dass Sie sich dabei nicht bewertet fühlen, sondern gehört und ernst genommen.

Was Sie von mir erwarten können

Sie werden noch nicht nach einem Gespräch alle Antworten haben. Aber ich wünsche mir für Sie etwas:

  • dass Sie mit mehr Verständnis für sich selbst nach Hause gehen.
  • Vielleicht mit einem Gedanken, den Sie vorher noch nicht hatten.
  • Vielleicht mit einer Frage, die Sie weiter begleitet.
  • Vielleicht mit etwas mehr Klarheit darüber, was Sie brauchen.

Und vielleicht mit dem Gefühl:

Ich muss nicht alles auf einmal lösen.

Jeder Abschnitt darf sich ein Stück weit nach Ausatmen anfühlen.

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